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Centrum für Innovation
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Ansprechpartner 

Estera Lindner-Kuhlmann
Frau Estera Lindner-Kuhlmann

Projektleiterin

Tel.: +49 (0) 3562 69 241 42
Mobil: +49 (0) 175 16 016 17
Fax: +49 (0) 3562 69 241 49
E-Mail: kuhlmann@dpe-wfg.de

 
Frau Sylwia Volkmann

Projektassistentin

Tel.: +49 (0) 3562 69 241 15
Fax: +49 (0) 3562 69 241 11
E-Mail: volkmann@cit-wfg.de

Erster Informationsaustausch zum Projekt „Wassertouristische Erschließung der Lausitzer Neiße in Brandenburg und Polen“

Eine der wichtigsten Themen der grenzübergreifenden Regionalentwicklung zwischen Deutschland und Polen ist der Tourismus. Für die deutsch-polnische Grenzregion, die durch die Flüsse Oder und Lausitzer Neiße geprägt ist, bedeutet das, dass der Wassertourismus eine größere Rolle spielt als in anderen Grenzregionen.
Obwohl sich mit dem Beitritt Polens zur Europäischen Union die Rahmenbedingungen für die Entwicklung des grenzüberschreitenden Wassertourismus verbessert haben, bedarf es weiterhin enormer Anstrengungen und selbstverständlich auch des politischen Willens, um die touristische Infrastruktur international wettbewerbsfähig zu entwickeln, Investoren für die europäische Grenzregion zu interessieren, Kräfte zu bündeln und Aktivitäten zu vernetzen.

Brandenburg verfügt über Bundeswasserstraßen in einer Länge von rund 1.000 Kilometern. Hinzu kommen die schiffbaren Landeswasserstraßen mit etwa 700 Kilometern Länge. Das Netz für Ruder- und Kanuboote hat sogar eine Länge von mehr als 5000 Kilometern. Bislang ist es dem mit 3000 Flüssen und Seen wasserreichsten Land der Bundesrepublik Deutschland nicht gelungen, seine Naturressourcen optimal zu nutzen und sich in adäquater Weise am Markt zu etablieren. Ähnliches gilt auch für das Lebuser Land in Westpolen.
Mit dem Projekt „Wassertouristische Erschließung der Lausitzer Neiße in Brandenburg und Polen“, soll die wassertouristische Infrastruktur erfasst, und ortsübergreifend verbessert werden. Eine sichere Befahrung der Neiße ist nur möglich, wenn Ein- und Ausstiegmöglichkeiten, sowie Umtragestellen an den Wehren geschaffen werden und eine Beschilderung an Land und vom Wasser aus Informationen bietet und Gefahrenstellen kennzeichnet. Dazu müssen alle Anrainergemeinden auf deutscher und polnischer Seite zusammenarbeiten , um die Neiße in seiner Gesamtheit erfolgreich zu vermarkten.
Über die Bootseinsatzstellen und auch durch die Schaffung von (Wasserwander-) Rastplätzen kommt es zu einer Vernetzung mit anderen regionalen Angeboten, die für die Region überaus wichtig sind: Rad- und Wanderwege, Boot- und Fahrradvermietungsstationen, Unterkunfts- und Versorgungsmöglichkeiten sowie Sehenswürdigkeiten.

Der erste, im Rahmen des Projektes geplante Informationsaustausch fand am 26. April 2014 statt. An dem Tag führten die Projektpartner mit kompetenten Vertretern der Gemeinde- und des Landkreises Krossen (Krosno Odrzanskie) aufschlussreiche Gespräche, beschafften Informationsmaterial und planten die weitere Vorgehensweise, wie die Inhalte des Projektes in Zukunft gemeinsam umgesetzt werden könnten.
Die deutschen Projektpartner bekamen unter anderem die Gelegenheit, als erste Gäste auf der Oder-Fahrgastschiff „Zefir“ in Krossen (Krosno Odrzanskie), die ab dem 01. April 2014 offiziell ihre Arbeit auf der Oder aufnehmen wird, begrüßt zu werden.