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Centrum für Innovation
und Technologie GmbH

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Ansprechpartner 

Estera Lindner-Kuhlmann
Frau Estera Lindner-Kuhlmann

Projektleiterin

Tel.: +49 (0) 3562 69 241 42
Mobil: +49 (0) 175 16 016 17
Fax: +49 (0) 3562 69 241 49
E-Mail: kuhlmann@dpe-wfg.de

 
Frau Sylwia Volkmann

Projektassistentin

Tel.: +49 (0) 3562 69 241 15
Fax: +49 (0) 3562 69 241 11
E-Mail: volkmann@cit-wfg.de

Zukunft der (Tele) - Medizin im deutsch-polnischen Grenzraum – Vision oder Realität?

Am 27.09.2014 fand in den Räumlichkeiten des Plastinariums Guben der erste deutsch/polnische Workshop zur Thematik (Tele-) Medizintechnik im städtischen und ländlichen Raum (TMSL) statt, welcher im Rahmen des Operationellen Programms der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen (Wojewodschaft Lubuskie) – Brandenburg 2007-2013 - Europäischen Territorialen Zusammenarbeit, durchgeführt wurde.                                         

Die polnischen und deutschen Teilnehmer/innen wurden von Herrn Prof. Gunther von Hagens, dem Begründer des Plastinariums herzlich begrüßt.

Die Begrüßung der deutschen und polnischen Teilnehmer, vom polnischen Arbeitgeberverband der Hausärzte, sowie der polnischen  Ärztekammer und den deutschen Teilnehmern, der AOK Nordost, dem Ernst von Berg Klinikum Potsdam, der Lausitzklinik Forst und der Volkssolidarität Forst, der Euroregion Spree-Neiße Bober,  der Vertreter des Partners C&S consulting and solution GmbH sowie der Vereinsmitglieder erfolgte durch Frau Estera Lindner-Kuhlmann, Projektleiterin des Deutsch-Polnischen Eurozentum im  Centrum für Innovation und Technologie (CIT) GmbH als Partner des Projektes und von Frau Antje Rohde vom Verein Pro Cottbus-Pro Lausitz e.V. als Leadpartner.

Nach dem einführenden Redebeitrag der stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins Pro Cottbus-Pro Lausitz e.V. Frau Bednarsky, zur Thematik „Projektziel und die politischen strategischen Herausforderungen grenzüberschreitender Telemedizin“, fand eine Power-Point Präsentation über die Anwendungsszenarien und die Präsentation eines telemedizinischen Gerätes sowie eine sehr spannende Diskussion zwischen den Workshop-Teilnehmern statt.

Diese Diskussion führte über die Anwendung von Telemedizin in Polen, über Probleme der Ärzte, über das System der polnischen KK, Möglichkeiten und deren notwendigen Veränderungen, bis hin zum Status der polnischen Patientinnen und Patienten. Es wurde von der deutschen Seite darüber informiert, dass in Deutschland, so auch in Brandenburg, die Anwendung von Telemedizin in verschiedenen ärztlichen Bereichen schon Praxis ist und mit guten Erfolgen bei der unterstützenden Versorgung Anwendung findet. So z.B. in der Kardiologie. Mit der AOK Nordost wurde über weitere mögliche Szenarien und deren Finanzierung diskutiert. Der Vertreter der Volkssolidarität aus Forst teilte mit, dass die erste Anwendung des TMC in einem Seniorenpflegeheim stattgefunden hat. Die Schwestern die das Gerät bedienten, waren begeistert. Es kann sich schon vorgestellt werden, dass ein solches Gerät dauernd zur Anwendung kommen könnte. Nun tat sich wiederum die Problematik der Finanzierung auf. Diese Investitionsleistung ist derzeit nicht möglich, so der AOK Vertreter. Ein weiteres sehr wichtiges Ziel der Veranstaltung, die Netzwerkbildung, wurde vorsichtig diskutiert. Beide Seiten gehen davon aus, dass eine engere Zusammenarbeit erstrebenswert und wichtig ist.

Es wurde sowohl ein neuer Termin besprochen, als auch die Notwendigkeit hinsichtlich der politischen Unterstützung. Anfang des Jahres 2015 ist ein weiterer Workshop in Zielona- Gora geplant.

Nach dem offiziellen Teil, besuchten die Teilnehmer das Plastinarium. Die Besichtigung und Führung durch die Plastinate-Ausstellung würde von der Sparkasse Spree-Neiße finanziell unterstützt.

 

Pressebeitrag Verein Pro Cottbus-Pro Lausitz e.V. Am Stadtring 4, 03042 Cottbus